UNTERHALTUNG / BESENWIRTSCHAFT DER DORFGEMEINSCHAFT WEILER

Neues Chorprojekt präsentiert sich weiler·: Zum dritten Mal fand eine Besenwirtschaft der Weilemer Dorfgemeinschaft statt. Und wieder war sie ein voller Erfolg. Diesmal gab es für die Besucher einen besonderen Programmpunkt. Neben bewährten Zutaten wie Zwiebelkuchen und Federweißer oder der rustikalen Einrichtung in Form einer aus Holzschwarten gezimmerten Weinlaube wurde den Besuchern in diesem Jahr bislang "Unerhörtes" geboten.
So feierte an diesem Abend das aus der Dorfgemeinschaft hervorgegangene, neu gegründete Weilemer Chorprojekt mit Sängerinnen und Sängern im Alter von 16 bis 82 eine von allen Seiten hochgelobte musikalische Premiere. Die nach nur vier Proben präsentierten Stücke, untermalt durch die Begleitung von Kontrabass und Gitarre, ließen die Anwesenden aufhorchen. Die Sängerinnen und Sänger machten damit beste Werbung dafür, sich dem Chor anzuschließen. Die Proben finden immer montags statt.
Doch auch nach dieser Darbietung wurde nicht einfach Musik aus der Konserve abgespielt, sondern es ging mit Livemusik vom Urig-Musik-Duo weiter. Auch die kamen beim Publikum bestens an. Und die im vollbesetzten großen Saal feiernden Besucher konnten durch die Zeitumstellung auch ruhigen Gewissens bis in die Morgenstunden beisammensitzen und den Beweis erbringen, dass sich der "Weilemer Besen" im Veranstaltungskalender des Dorfes etabliert hat. Simon Schwaigert     Erscheinungsdatum:  10.11.2017, Copyright Das Blaumännle  

Presseberichte zu Aktionen der Dorfgemeinschaft d´ Weilemer e.V.

DORFGEMEINSCHAFT / WEILEMER BESEN

Erscheinungsdatum:  11.11.2016, Copyright Das Blaumännle
Freudig gesungen Am vergangenen Samstag fand zum zweiten Mal eine Besenwirtschaft im Alten Schulhaus in Weiler statt. Die Dorfgemeinschaft d'Weilemer hatte extra für diesen Zweck eine zünftige Laube im großen Saal des Schulhauses aufgestellt, damit die richtige Stimmung aufkommen konnte.
Dies gelang hervorragend und der Zuspruch durch die vielen Besucher aus der Ortschaft war so groß, dass vereinzelte Besucher aus Platzmangel wieder nach Hause gingen und zu einem späteren Zeitpunkt wiederkamen. Verköstigt mit Federweißer und Vespertellern und unterhalten durch das Urig Musik Duo kam schnell Stimmung auf. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Gäste auf den Bänken standen und schunkelnd mitsangen, was die beiden Musikanten auf Akkordeon und Schandgeige anstimmten. Am Ende waren sich alle einig, dass diese Besenwirtschaft noch eine Steigerung der Premiere war und im nächsten Jahr eine Fortsetzung finden sollte. Noch im Saal wurden die beiden urigen Musikanten per Handschlag für diesen Zweck engagiert. Simon Schwaigert
   

 

FREIZEIT GARTENFEST IN WEILER

Fast jeder war da

Ein voller Erfolg war das Gartenfest im idyllischen Wiestal in Weiler: Tolles Wetter, viele Besucher und ein Programm mit Überraschungen.

EVA MENNER

weiler·: Die Bürger von Weiler stehen zu ihrem Dorf und ihrem Gartenfest, das zeigte sich nicht nur am guten Besuch des Gartenfestes, veranstaltet vom Verein "d'Weilemer". Fast alle kamen, manch einer trug mit einem Auftritt zum Samstagabendprogramm bei. Zu Beginn packten Kinder ihre Flöten aus und spielten ein paar Stücke, die Männergymnastik zeigte, wie man Indiaca spielt, und gab dann noch ein paar Schlager aus den 50er Jahren zum Mitsingen zum Besten. Simon Schwaigert, Otto Menner und Carola Schmid trugen eine Handvoll Rockklassiker wie "Stand by me" vor. Ein Konzertgitarrist aus Essen war als Überraschungsgast mit Flamencos zu hören. Der Berufsmusiker war zum einem 80. Geburtstag eingeladen und sagt spontan zu, auf dem Fest zu spielen.
Auch am Sonntag gab es kurzfristig eingeplante musikalische Beiträge. Beim gut besuchten Gottesdienst im Grünen wirkte ein Chor aus Oberboihingen bei Nürtingen mit, der an diesem Wochenende einen Ausflug nach Blaubeuren machte, auch drei Alphornbläser aus Bayern traten auf. Um die Mittagszeit bildeten sich lange Schlangen an der Essenausgabe. Von den Gästen besonders geschätzt wurde der von den Weilemer Frauen selbstgemachte Kartoffelsalat. 75 Kilo Kartoffeln hatten die Frauen um Inge Reich am Samstag in Kartoffelkochern überm Holzfeuer geschält, geschnitten und gekocht. Trotz Hitze, Schwitzen und Schufterei hat das gemeinsame Arbeiten sichtbar Spaß gemacht, wie Schwiegersohn Simon Schwaigert beobachtet hat.

 

 

Erscheinungsdatum:  15.07.2016, Copyright Das Blaumännle

 

 

URGESCHICHTE / EXKLUSIVE FÜHRUNG IM RAHMEN DES "TREFFPUNKT WEILER"

Fische für den Homo sapiens

Georg Hiller erläutert die bedeutenden Funde im Geißenklösterle

Bei einer Führung ins Geißenklösterle erfuhren Weilemer, wie wichtig dieser Fundplatz für die Archäologie ist. Georg Hiller erläuterte die Bedeutung der Höhle für die Wissenschaft und zeigte einige eiszeitliche Funde von dort.

MARGOT AUTENRIETH- KRONENTHALER

blaubeuren·: "Das war unser Revier", erinnert sich Hans Süßmuth aus Weiler. Als Zehnjährige hatten er und andere Weilemer Buben sich im Geißenklösterle und den angrenzenden Felsen herumgetrieben. "Grandios und ganz beeindruckend" findet der heute 71-Jährige, was dort in späteren Jahren ausgegraben wurde. Ortsvorsteher Wolfgang Dieminger freute sich, dass Altbürgermeister Georg Hiller im Rahmen des "Treffpunkt Weiler" diese "exklusive Führung" für die Dorfgemeinschaft machte. Georg Hiller ist profunder Kenner der Materie. Er hat mitgeholfen, die Anerkennung der sechs Höhlen im Aach- und Lonetal als UNESCO-Weltkulturerbe vorzubereiten und voranzutreiben.
Gleich zwei der betroffenen Höhlen, das Geißenklösterle und der Sirgenstein, liegen auf der Gemarkung von Weiler. Grund genug für die Bürger des Ortes, sich näher mit dem Thema zu beschäftigen. Über 20 Interessierte waren gekommen und verfolgten die kenntnisreichen Erläuterungen Hillers. Der führte in die Altsteinzeit und die verschiedenen frühen Menschenformen ein. Vor rund 40 000 Jahren sei der Homo sapiens in die Region gekommen. "Wenn Sie so einen sehen wollen, gucken Sie in den Spiegel", meinte Hiller launig. Nach einem steilen Aufstieg stehen die Besucher hoch oben über dem Aachtal. Aus Sicherheitsgründen darf die Höhle nur mit Helm betreten werden. So spektakulär die Funde, so unspektakulär die Höhle. Im Geißenklösterle sind bei den Grabungen von Joachim Hahn von 1974 bis 1991 eiszeitliche Kunstwerke aus Mammutelfenbein gefunden worden. Die wichtigsten Funde bilden die nur wenige Zentimeter große Tierplastiken von Mammut, Bison und Bär, der Adorant als Menschen- oder Mischwesenabbildung sowie drei Knochenflöten und eine Elfenbeinflöte. Dass die Flöten erst zwanzig Jahre nach Auffinden zusammengesetzt werden konnten, erstaunte manchen Teilnehmer der Führung.
Für die Archäologie ist das Geißenklösterle von großer Bedeutung. Sie ist eine Referenzhöhle auf die sich weltweite Grabungen beziehen. Joachim Hahn fand bei seinen Grabungen eine völlig unberührte Situation vor. Er setzte eine neue Grabungstechnik ein, bei der Viertelquadrate in drei Zentimeter Dicke mit Spatel und Pinsel abgetragen werden. Das abgegrabene Material wird in Säcken verpackt abtransportiert und später genauestens untersucht. "Fünf Jahre graben bedeutet 25 Jahre Nacharbeit", klärte Hiller auf. Er erläuterte verschiedene Datierungsmethoden. Unter anderen auch die chemischen Analysen. In einer Feuerstelle sei an Holzkohleresten Forellenfett nachgewiesen worden, rund 35 000 Jahre alt. "Man kann davon ausgehen, dass unsere Vorfahren Forellen gefangen haben - ohne Fischereischein", witzelte Hiller. Vier Feuerstellen seien in der Schicht der jüngeren Altsteinzeit nachweisbar, erläuterte er. "War da unsere auch dabei?", fragte Süßmuth und erntete viele Lacher. Die Buben hatten einst ihre Feuerstelle etliche Meter über der Grabungsschicht errichtet. Noch heute ist die Sedimentgrenze an der Höhlenwand sichtbar."Gehen Sie ins Museum, schauen Sie sich die Originale an"" riet Hiller. Das ließen sich die Weilemer nicht zwei Mal sagen. Im September gibt's die nächste Führung mit Hiller für den "Treffpunkt Weiler" - im Urgeschichtlichen Museum.

 
 

Erscheinungsdatum:  06.05.2016, Copyright Das Blaumännle

 

 

TRADITION / WEGEN GROßEM INTERESSE ZWEI KURSE VERANSTALTET

Reges Treiben im Backhaus

Elf Interessenten, darunter drei Männer, kommen ins Backhaus in Weiler

In Zukunft wird im Backhaus in Weiler reger Zulauf herrschen. Denn zu zwei Backkursen für Einsteiger kamen elf Interessenten, darunter drei Männer.

EVA MENNER

Weiler: Büschel, Kruck und Hudelwisch: Auch die richtige Terminologie wurde den Teilnehmern an einem Backkurs vermittelt, den der Verein "d'Weilemer" angeboten hat. Hermann Stolz, gebürtiger Weilener, und mit seiner Frau seit 40 Jahren Nutzer des Backhauses, gab sein Wissen an elf Interessenten weiter, die sich gemeldet hatten, darunter auch drei Männer. Wegen der großen Resonanz wurde der Backkurs an zwei Tagen abgehalten.
"Man kann noch so oft backen, das Ergebnis ist immer etwas anders", sagte Stolz, ermunterte aber alle zum Ausprobieren. Im Backhausofen könne man eben nicht wie zu Hause Temperatur und Zeit einstellen. Da der Kurs nicht nur Neugier wecken sollte, sondern das Ziel hatte, tatsächlich Familien fürs Backen zu gewinnen, traf man sich schon im Vorfeld zu einem Einführungsabend über Abläufe im Backhaus und Rezepte zur Teigherstellung. An den zwei Samstagen karrten die Teilnehmer dann den eigenen Teig für Brot oder süßen und salzigen Blatz in großen Plastikwannen mit Schubkarren oder Leiterwagen an.
Kurze Kontrolle: Der Hefeteig ist schön aufgegangen, hat den Transport gut überstanden, die Temperaturen draußen sind ja auch einigermaßen angenehm. Sicherheitshalber wird die Tür des Backhauses geschlossen, damit keine Zugluft den Teig zusammenfallen lässt. Jetzt wird's nicht nur dem Teig warm, sondern auch den Teilnehmern, die sich dicht an dicht drängen im engen Backhaus. Die Teigmenge war für den Kurs reglementiert. "Jeder Teilnehmer darf nur von vier Kilogramm Mehl Brotteig und nur einen Blatz bringen, weil das Platzangebot im Ofen begrenzt ist", hatte Stolz festgelegt. Brot aus dem Backhaus sei ihr nicht fremd, das kenne sie von der Schwiegermutter, sagt eine der Frauen "Ich habe aber lange gebraucht, um mich an die Gewürze zu gewöhnen", erzählt sie. Welche Gewürze verwendet werden, das kann sie in Zukunft selbst bestimmen. "Die meisten tun Kümmel in den Brotteig", sagt Monika Stolz. Man könne aber vieles ausprobieren, es müsse nicht immer der klassische genetzte Laib sein, man kann auch Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und anderes Getreide verwenden, je nach Belieben.
Stolz legt Wert darauf, dass die zukünftigen Backhausnutzer das Handwerk von der Pike auf lernen, vom Herstellen der Büschel aus Buchenreisig, Befeuern, Regelung des Feuers, Einschätzen der Temperatur, Ausräumen der Asche mit der Kruck, Sauberwischen mit dem Hudelwisch bis zum Einschießen. Letzteres hat er selbst übernommen. "Das muss schnell gehen, sonst verliert der Ofen zuviel Hitze."
Derzeit wird in Weiler vierteljährlich an ein paar Tagen hintereinander gebacken, zwölf bis vierzehn Familien machen mit. Demnächst soll das Backhaus renoviert und der Außenbereich neu gestaltet werden.

 

 

Erscheinungsdatum:  08.04.2016, Copyright Das Blaumännle

 

 

HAUPTVERSAMMLUNG / „DORFGEMEINSCHAFT D´WEILEMER e.V.": 1000 EURO MINUS DURCH KALENDERVERKAUF

Kritisch-optimistischer Rückblick

Auch im fünften Jahr ihres Bestehens ist die Dorfgemeinschaft "d´Weilemer" sehr aktiv, wie sich bei der Mitgliederversammlung am Freitag im alten Schulhaus zeigte.

SWP

WeileR ·: "D'Weilemer" waren sehr fleißig im vergangenen Jahr. Das jedenfalls stellte sich heraus, als der Vorsitzende des Vereins Wolfgang Dieminger die Aktivitäten auf der Hauptversammlung aufzählte. Christbäume wurden gesammelt und ein Funkenfeuer entzündet sowie der Maibaum aufgestellt und versteigert - den Erlös daraus in Höhe von 200 Euro erhielt die evangelische Kirchengemeinde.
Ein Höhepunkt war das traditionelle Gartenfest in idyllischer Umgebung, es wurde bis in die Nacht hinein gefeiert. Ausgetragen wurde die dritte Weilemer Boule-Meisterschaft mit acht Teams. Es siegten die "Die Zahnlosen", also Martin Knaus und Milos Nicovic. Wichtigstes Ereignis für Ort und den Verein war die Aufstellung der Hinweistafeln an den Ortseingängen und in der Ortsmitte sowie die Einweihung des renovierten alten Schulhauses. "Die Renovierung war für uns alle ein Kraftakt", sagte Dieminger. Er betonte, dass damit ein neues Dorfgemeinschaftshaus nicht vom Tisch sei. Als im Rahmen der Klausurtagung des Gemeinderats zum Thema Innenentwicklung priorisiert wurde, ist das Dorfgemeinschaftshaus als "Rot" eingestuft worden, also längerfristiges Projekt. Er hoffe aber, dass 2017 erste Planungen erfolgen.
Was wird dieses Jahr realisiert? Das Backhaus wird verschönert und die Friedhofsmauer saniert. Schlecht lief der Kalenderverkauf mit Motiven aus Weiler. Verkaufsergebnis: ein Minus von rund 1000 Euro. Nicht zufrieden waren manche Mitglieder mit dem Erlös des Gartenfests hinsichtlich des Aufwandes. Drei Kapellen hatten dabei kräftig zu Buche geschlagen. In diesem Jahr werden es nur zwei sein, versprach Dieminger. "Das Ziel unseres Vereins ist nicht, Gewinn zu machen", fügte er hinzu. Für schlechte, sprich verregnete, Jahre sei aber eine Rücklage nötig.
2016 sind Vorträge und Führungen geplant, ein Backkurs im Backhaus, eine Neuauflage der Boule-Meisterschaft sowie Gartenfest und Besenwirtschaft. Aus persönlichen Gründen gab Willi Uhlke sein Amt als Kassenwart auf, seine Nachfolgerin ist Melanie Wind-Fadda.

 

 

Erscheinungsdatum:  11.03.2016, Copyright Das Blaumännle

 

Mitgliederversammlung der Dorfgemeinschaft d`Weilemer e.V.


Altes Schulhaus soll Verbesserungen bekommen


Am Freitag, den 30. Januar, traf sich die Dorfgemeinschaft d`Weilemer e.V. zur jährlichen Mitgliederversammlung im Alten Schulhaus in Weiler. Neben zahlreichen Mitgliedern waren der Einladung auch der Bürgermeister der Stadt Blaubeuren, Jörg Seibold, die Stadträte Christel Seppelfeld, Bernd Müller und Friedrich Bohnacker sowie mehrere Weilemer Ortschaftsräte gefolgt.


Die Ortschaft und das Leben in Weiler gestalten.“ Unter dieses Motto hatte der Vorsitzende Wolfgang Dieminger seinen Rechenschaftsbericht gestellt. Er zog ausführlich Bilanz über das abgelaufene Geschäftsjahr, in dem der noch junge Verein wieder einiges für Weiler und die Weilemer Bürgerinnen und Bürger auf die Beine gestellt hat: Funkenfeuer, Maibaum, das traditionelle Weilemer Gartenfest im Juli, die zweite Weilemer Boulemeisterschaft und zahlreiche Zusammenkünfte und gemeinsame Ausflüge. So wanderte man beispielsweise gemeinsam über den Truppenübungsplatz in Gruorn, besuchte das Kutschenmuseum in Bühlenhausen und besichtigte die Kranfabrikation der Firma Liebherr in Ehingen. In seiner vierjährigen Geschichte hat der Verein schon vieles erreicht. Auch die Mitgliederzahl, die bis Ende 2014 auf über 200 gestiegen ist, spiegelt dies wider.


Beim Ausblick auf das laufende Jahr standen die Aktionen zur Verbesserung der Situation im Alten Schulhaus im Blickpunkt. Nach einer erneuten Nutzerversammlung Ende November 2014 sollen nun konkrete Maßnahmen in die Wege geleitet werden. Mit der Bude für die Weilemer Jugend im Untergeschoss des Gebäudes wurde bereits ein Anfang gemacht, seit einigen Wochen ist dieser Treffpunkt nun wieder in Betrieb.

Selbstverständlich sollen auch die Weilemer Feste wieder durchgeführt werden. Funkenfeuer und Maibaum machen den Anfang und auch das Gartenfest am 12. Juli wird wieder von der Dorfgemeinschaft organisiert.


Bürgermeister Jörg Seibold würdigte das Wirken des Vereins in seinem kurzen Grußwort. Er hob hervor, dass der Verein in Weiler bereits eine große Leistung in kurzer Zeit erbracht hat. Er ging auch auf die für Weiler unbefriedigende Situation des Alten Schulhauses ein. Die finanzielle Situation der Stadt ließe derzeit keinen Spielraum für „große“ Lösungen. Doch immerhin sei es gelungen, Mittel für einige Verbesserungen an der derzeitigen Ausstattung des Gebäudes einzuplanen. Diese Maßnahmen sollen nun im Laufe des Jahres 2015 realisiert werden.


Nach dem Bericht des Kassiers Willi Uhlke und dem Bericht der Kassenprüfer wurden die Mitglieder der Vorstandsschaft und der Ausschüsse einstimmig entlastet.


Bei den Wahlen gab es keine großen Überraschungen. Für den bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Joachim Werner, der sich nicht mehr zur Wahl zur Verfügung gestellt hatte, wurde Simon Schwaigert einstimmig neu gewählt. Alle übrigen Vorstandsmitglieder, die Kassenprüfer und die Mitglieder des Veranstaltungsteams wurden ohne Gegenstimmen in ihren Ämtern bestätigt.




 

SPORT
 
TURNIER / ERSTE WEILEMER BOULE-MEISTERSCHAFT
"Platz 1" gewinnt
      Am vergangen Freitag hat in Weiler  erstmals eine Boulemeisterschaft stattgefunden. Elf Teams spielten mit, das Duo "Platz 1" mit Timo Schacher und Daniel Kaupp gewann.
Die Dorfgemeinschaft d Weilemer e.V. hatte erstmals zur Boule-Meisterschaft eingeladen. Gespielt wurde auf der im vergangenen Jahr errichteten Boulebahn am Wiesenweg in Teams mit jeweils zwei Spielern. Bereits in der Vorrunde erlebten die Teilnehmer und Zuschauer spannende Partien. So endete beispielsweise das Spiel der Mannschaft "Die Allerletzten" (Hiltrud und Johannes Kaupp) und dem Team "Mix" (Annette Talmon-lArmée und Frank Müller-Schöttle) noch mit 13:12, nachdem das Team Mix 11:1 in Führung gelegen hatte. Nach der Vorrunde und den Viertelfinalspielen begegneten sich die Mannschaften "Platz 1" (Timo Schacher/Daniel Kaupp) und "Die Schlümpfe" (Julian Gelder/Valentin Talmon-lArmée) im ersten Halbfinale. Hier setzte sich das Team "Platz 1" mit 10:5 durch. Das zweite Halbfinale gewann die Mannschaft "Die Zahnlosen" (Martin Knaus und Milos Nicovic) gegen das Team "Zieglers" (Emily und Claudia) mit 10:2. Im Spiel um Platz 3 setzte sich klar das Team "Ziegler" mit 10:3 gegen das Team "Die Schlümpfe" durch. Kurz vor Einbruch der Nacht besiegte das Team "Platz 1" das Team "Die Zahnlosen" im Finale mit 10:5.
Der gesellige Teil der Meisterschaft kam nicht zu kurz und alle sagten ihre Teilnahme im nächsten Jahr zu. W. Dieminger
 
 
Erscheinungsdatum:  27.09.2013, Copyright Das Blaumännle

 

TRADITION / MAIBAUM FÜR 370 EURO VERSTEIGERT

Dorfhock in Weiler

Wie in etlichen Ortsteilen von Blaubeuren wurde auch in Weiler ein Maibaum aufgestellt und im Rahmen des Dorfhocks auch gleich versteigert. 

SWP

Weiler·: Erstmals erledigte die Dorfgemeinschaft "dWeilemer" das Maibaum-Aufstellen, da sich die Weiler Feuerwehr personell nicht mehr dazu in der Lage sah. Viele Weilemer kamen zum Maihock in der Ortsmitte. Die Männer der Dorfgemeinschaft erledigten mit einer speziellen Weiler Kipp- und Zugvorrichtung das Aufstellen des Maibaums schnell. Einige, die an der Vorrichtung drehen mussten, kamen aber ganz schön ins Schwitzen.
Auch wenn der Baum erst etwas schief hing, die Männer stellten ihn am Ende gekonnt in die Senkrechte. Die Kinder des Kindergartens und der Kindertagesstätte sangen ein paar Lieder unterm Maibaum. Wolfgang Dieminger, der Vorsitzende der "dWeilemer" bedankte sich bei allen, die geholfen hatten. Der Blaubeurer Spielmannszug sorgte für zünftige Musik bevor der Maibaum noch versteigert wurde. Das ist eine Weiler Besonderheit. Die Versteigerung erfolgte auf amerikanische Art. Dabei legte die Dorfgemeinschaft 100 Euro in einer Kasse vor. Jeder der mitsteigern will, musste zwei weitere Euro in die Kasse werfen. Nach etwa zehn Minuten läutete ein Wecker. Als letzte hatte in diesem Jahr Cornelia Roll Geld eingeworfen und erhielt den Baum - für 370 Euro. "Der gibt ein paar Tage gut warm", kommentierte sie. Der Erlös geht zu gleichen Teilen an den Weiler Kindergarten und an die Kirchengemeinde zur Renovierung der Kirche. "Wir liefern den Baum in Zehn-Meter-Stücken an", sagte Dieminger, "sägen und spalten muss man ihn schon selber." - Natürlich erst nach dem 31. Mai. mak

 

Erscheinungsdatum:  03.05.2013, Copyright Das Blaumännle

 

Sa

02

Feb

2013

DORFGEMEINSCHAFT D´WEILEMER STEMMT VIELES

Erscheinungsdatum:  01.02.2013, Copyright Das Blaumännle

 

Ziel: Aufbau einer Nachbarschaftshilfe

 

Sehr engagiert zeigt sich die Dorfgemeinschaft d´ Weilemer. In den zwei Jahren seit der Gründung wurde vieles auf den Weg gebracht. So hatte Vorsitzender Wolfgang Dieminger bei der Mitgliederversammlung am Freitag im alten Schulhaus einiges zu berichten.

EVA MENNER

Weiler·: "Ein Ziel haben wir verfehlt", gestand Dieminger mit einem Augenzwinkern, "nämlich 200 Mitglieder Ende 2012". Geworden sind es dann immerhin 163, was ein Plus von 28 bedeutet. Im letzten Jahr hat der Verein einiges auf die Füße gestellt, zum Beispiel das traditionelle Gartenfest, unter dem Motto "Weiler in Bewegung" Wanderungen und Radtouren organisiert, Bastelabende und Vorträge angeboten, Wanderwege rund um Weiler frei geschnitten.
Eine große Aktion war der Bau der Boulebahn, wo nun im September die ersten Weiler Boulemeisterschaften stattfinden sollen. Da die Feuerwehr den organisatorischen Aufwand für das Funkenfeuer nicht mehr stemmen konnte, ist der Verein eingesprungen. Nach langer Suche fand man einen geeigneten Platz. "Das war ein Riesenerfolg, am Ende ist sogar das Essen ausgegangen", berichtete Dieminger. Auch heuer gibt es wieder ein Funkenfeuer, nämlich am 17. Februar. Ausgediente Christbäume sind schon eingesammelt worden. "Aber soll bloß niemand glauben, dass man das einfach so tun darf, dazu braucht es Genehmigungen."

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Fr

02

Mär

2012

02.03.2012 - Funkenfeuer

Tradition

Die Bürgergemeinschft d´Weilemer e.V. veranstaltet erstmals das Funkenfeuer


Am letzten Sonntag brannten die Funkenfeuer wieder in der Region, so auch in Gerhausen und Weiler. Der Brauch stammt aus vorchristlicher Zeit und ist heute noch im schwäbisch-alemannischen Raum verbreitet.

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Maibaumstellen 30.April 2019